Lehrer sind kreativ - stark gefordert! Haben Sie doch mit denen zu tun, die von Hause aus (hoch-)kreativ sind - und das häufiger und manchmal auch intensiver, als es einem lieb ist: den Kindern, Jugendlichen, Schülern ihrer Klasse.
Hier reift die kreative Klasse (manchmal so gar nicht) im Verborgenen, testen Generationen von Schülern die Flexibilität und Kreativität ihrer Lehrer. Und fordern etwas, was dem deutschen Schulsystem nicht von selbst in die Wiege gelegt wurde: Die Entfaltung und Entwicklung ihrer Kreativität - anstatt ihrer Vernachlässigung, Mißachtung oder gar Ahndung.
Was kann man zur schulischen Kreativität sagen:
Selbst in unserem Schulsystem gibt es immer wieder vereinzelte "Ausreißer":
- Die Walldorfschulen mit ihrem freien pädagogischen Ansatz;
- Privatschulen, die dank guter Bezahlung in der Lage sind, kreative Unterrichtsmittel anzuschaffen und Pädagogen den Rücken eher freizuhalten, so dass sie sich auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren können;
- die Mehlhornschulen, ein, im Osten Deutschlands, stärker um sich greifendes Konzept von Ausbildungsstätten mit einem kreativen Ansatz - startend vom Vorkindergarten, über Kindergarten, grundschulen, mittlöerweilen schon 2 teilnehmenden Gymnasien bis hin zu einer geplanten universitären Erzieherschulung.
Wovon könnten Lehrer profitieren
Wenn Träumen einmal erlaubt wäre, dann könnte/n ...
- die Institution Schule nicht nur eine Lokation der Wissensvermittlung sein (von dem wir ja seit Albert Einstein wissen, dass es begrenzt ist), sondern zuallererst ein Ort, wo Kompetenzen entwickelt und gefördert würden - die auch dann noch erhalten bleiben, wenn lateinische Vokabeln schon zum Staub der (Schul-)Geschichte gehören;
- und würden (!) Lehrpläne Rücksicht auf die Ressource nehmen und sie fördern und fordern, von der wir heute wissen, dass sie Schüler (noch!) im überreichlichen Maße haben (und dass sie laut Untersuchungen in der Regel etwa ab der 4. Klasse deutlich abnimmt): die Ressource Kreativität;
- Lehrer dank ausreichender finanzieller Ressourcen Materialien anschaffen, die ihren Unterricht wirkungsvoll "aufpeppen" und dynamisieren, und damit Schüler praktisch motivieren würden;
- Schüler in ihrer Eigenverantwortung mehr gestärkt werden - in dem z.B. in Klassen- und Jahrgangsübergreifenden AG's und Projektveranstaltungen nicht nur Lernen & Erwerben, sondern auch Lehren und Weitergeben trainiert wird;
- überhaupt Schulen auch kreativer gestaltet werden - schlummert doch in manchem Schülern ein ungeheures Potenzial zur aktiven und verantwortlichen Mitgestaltung der eigenen Umgebung;
- Lehrerfortbildungen in kreativem Denken, kreativer Fitneß, Kreativität und KreAktivität die Unterrichtenden in die Lage versetzen, die Prinzipien der Kreativität (etwas was selten im Studium vermittelt wurde) für Ihren Unterricht zu nutzen - und ganz en passent ihr Übungsrepertoire mit vielen aktivierenden Aufgaben, Übungen und Arbeitsformen erweitern und erneuern;
- sogar Gemeinschafts-Projekte von Lehrern, Schülern UND Eltern zur Durchführung kommen, die dank der (bekannten und geförderten) Kreativität aller Beteiligten sogar echte Problemlösungs- und Inovationskompetenz fördern und "am lebenden Objekt", sprich an realen Aufgaben (z.B. der Schule oder der Gemeinde) unter Beweis stellen könnte;
- Kreativität, kreatives Denken, Lösungskompetenz sogar irgendwann einmal zu einer ständigen Einrichtung werden, sich sogar als seriöses Fach etablieren - zu einem Fach mit Querschnittsbedeutung, das wirklich dem Anspruch "non scholae sed vitae discimus" gerecht würde;
- der Sprung zur "Kinder-Uni" oder zu praktischen Kontakten zu Unternehmen mit Azubi-Vorbereitungskursen Kindern frühzeitige kompetente - und motivierende - Einblicke geben in die "Welt nach der Schule";
- spezielle "Talent- oder Präferenzkurse" Schülern bereits vor ihrem Abgang als Hilfestellung und Sprungbrett dienen, wo ihre Talente liegen und wo und wie - in welchem Studium oder Beruf - sie diese Anlagen gut zur Entfaltung bringen;
- das immer mehr geforderte lebenslange Lernen bereits in der Schule wirklich beginnen - vielleicht unter Einbezug sogenannter "Kompetenz- oder Skill-Angels", ältere Mitbürger, vergleichbar den schon lange und erfolgreich etablierten Business Angels;
Wenn Träumen einmal erlaubt wäre, ...
Aber wie sagte schon einst ein berühmter Kreativer - kein geringerer als der legendäre Walt Disney:
"If you can dream it you can do it! -
Wenn Du etwas erträumen kannst, kannst Du es auch erreichen!"
Was finden Sie hier dafür
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